Es gibt Leute, die Spaß daran haben, andere fertig zu machen

Mobbing kann kaputt machen

...aber du kannst etwas dagegen machen!

Mobbing ist ein ernstes Problem, das viele Menschen betrifft, besonders Kinder und Jugendliche in der Schule. Von Mobbing spricht man, wenn eine Person über längere Zeit absichtlich verletzt, geärgert oder ausgegrenzt wird. Dabei fühlt sich das Opfer oft hilflos und allein.

Es gibt verschiedene Arten von Mobbing:

·       Verbales Mobbing: Betroffene werden beleidigt, beschimpft oder ausgelacht.

·       Soziales Mobbing: Jemand wird bewusst ignoriert oder aus der Gruppe ausgeschlossen.

·       Körperliches Mobbing: Dazu gehören Schubsen oder Schlagen.

·       Cybermobbing: Beleidigungen und Gerüchte verbreiten sich schnell im Internet.


Meiner persönlichen Meinung nach ist Mobbing etwas, das man nicht unterschätzen sollte. Viele denken, es sei nur Spaß oder harmloses Ärgern, doch für die betroffene Person fühlt es sich ganz anders an. Niemand hat das Recht, andere kleinzumachen oder zu verletzen. Jeder Mensch verdient Respekt, egal wie er aussieht, spricht oder sich verhält.

Wenn Mobbing über längere Zeit andauert, kann es schlimme Folgen haben. Betroffene können ihr Selbstvertrauen verlieren und sich immer mehr zurückziehen. Manche entwickeln Ängste, schlafen schlecht oder haben oft Bauch- und Kopfschmerzen. In vielen Fällen verlieren Menschen sogar die Freude am Leben oder trauen sich nicht mehr, neue Freundschaften zu schließen. Auch später im Leben können diese Erfahrungen noch nachwirken.




Deshalb ist es wichtig, frühzeitig etwas zu sagen oder aktiv zu werden. Betroffene sollten sich Hilfe holen und mit Lehrern, Eltern oder anderen Vertrauenspersonen sprechen. Auch Mitschüler haben eine große Verantwortung, denn Wegschauen macht das Problem größer. Nur wenn alle zusammenhalten, kann Mobbing gestoppt werden.

Ich möchte eine persönliche Erfahrung teilen: In der 5. und 6. Klasse wurde ich gemobbt. Zuerst wurden Lügen über mich erzählt, und das hat mich sehr verletzt. Eine Gruppe begann, mich auszulachen, weil ich nicht dem Idealbild entsprach. Sie machten sich über mein Aussehen lustig, und ich fühlte mich immer schlechter. Ich versuchte, es zu ignorieren, aber es wurde immer schlimmer. Schließlich begann ich, mich zu wehren und beleidigte zurück, doch das half nicht.

Ich ging immer seltener zur Schule, und meine Eltern bemerkten es. Sie fragten mich, was passiert sei. Es war eine wichtige Entscheidung, mit ihnen zu sprechen, denn daraufhin wurde etwas unternommen, und das Mobbing hörte glücklicherweise auf.

Abschließend finde ich, dass eine Schule ein Ort sein sollte, an dem sich jeder sicher fühlen kann. Wenn wir respektvoll miteinander umgehen und füreinander einstehen, kann Mobbing verhindert werden, und niemand muss Angst haben, er selbst zu sein.


Alina